CORECHED-Preis Bildungsforschung

Die Schweizerische Koordinationskonferenz Bildungsforschung (CORECHED) hat einen Forschungspreis eingerichtet. Mit der Preissumme von max. CHF 25'000.- (CHF 10'000 bei Einzelarbeiten) soll fortan regelmässig eine herausragende Forschungsarbeit im Bereich der Bildungswissenschaften ausgezeichnet werden.

Der CORECHED-Preis richtet sich an Forscherinnen und Forschern, die in der Schweiz im Bereich der Bildungswissenschaften tätig sind. Die eingereichte Forschungsarbeit muss in publizierter Form vorliegen und anhand eines vorgegebenen Formulars dokumentiert werden. Die eingegangenen Vorschläge werden durch eine → wissenschaftliche Preisjury begutachtet. Die genauen Bestimmungen können dem → Preis-Reglement entnommen werden.

Ausschreibung CORECHED-Preis Bildungsforschung 2016

Die CORECHED hat Forschende und Fachwelt eingeladen, mit konkreten Vorschlägen an die Expertenjury zu gelangen und Forschungsarbeiten zur Kandidatur für den CORECHED-Preis 2016 einzureichen. Verschiedene Kandidaturen sind eingereicht worden. Die Benachrichtigung über den Entscheid der Jury erfolgt schriftlich bis Herbst 2015. Die Preisverleihung findet im ersten Quartal 2016 statt.

CORECHED-Preis Bildungsforschung 2014

Am 26. Mai 2014 wurde zum fünften Mal der CORECHED-Preis von Bund und Kantonen für herausragende Forschung im Bereich Bildung verliehen. Der mit 25'000 Franken dotierte Preis geht dieses Jahr an Prof. Dr. Gérard Bless, Leiter des Heilpädagogischen Instituts an der Universität Freiburg i. Ü., und an seine zwei Kolleginnen Dr. Rachel Sermier Dessemontet und Valérie Benoit, heute Dozentinnen an der pädagogischen Hochschule des Kantons Waadt.

Die prämierte Studie untersucht → schulische Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung. Im Rahmen einer Feier in Bern haben der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Bundesrat Johann Schneider- Ammann, und der Präsident der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, Regierungsrat Christoph Eymann (Basel-Stadt), die Preise an die Forschenden übergeben.

Pressemitteilung zur Preisverleihung (PDF)


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Frühere CORECHED-Preise

Der CORECHED-Preis Bildungsforschung 2011 wurde der Bildungswissenschaftlerin Sonja Engelage und dem Soziologen Andreas Hadjar verliehen. Ihre Arbeit, die in der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie (1/2008) unter dem Titel «Promotion und Karriere – Lohnt es sich zu promovieren? Eine Analyse der schweizerischen Absolventenstudie» veröffentlicht wurde, entstand im Rahmen eines durch den Nationalfonds unterstützten Projektes des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Bern.
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Der CORECHED-Preis Bildungsforschung 2009 ging an ein Forschungsteam um Prof. Dr. Franz Baeriswyl von der Universität Freiburg i.Ü. Das Team untersuchte ein neues Übergangsmodell, das den Übertritt von der Primar- in die Sekundarstufe im Kanton Freiburg regelt. Ziel war es, herauszufinden, wie weit Übertrittsempfehlungen von Eltern und Lehrpersonen mit Testleistungen übereinstimmen und wie stark diese Empfehlungen durch den familiären Hintergrund beeinflusst werden.
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2007 wurden zwei Forschungsarbeiten mit dem CORECHED-Preis Bildungsforschung 2007 ausgezeichnet: diejenige des Berner Bildungsforschers Erich Ramseier über den Zusammenhang von Motivation und schulischer Leistung und die Arbeit einer Genfer Forschungsgruppe um Prof. Madelon Saada-Robert zum Thema Schreibdidaktik.
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Der CORECHED-Preis Bildungsforschung 2005 ging an ein unter der Leitung von Peter Sieber (PädagogischeHochschule Zürich) stehendes Team mit Andrea Bertschi-Kaufmann (Pädagogische Hochschule Aargau) und Wassilis Kassis (Universität Basel), Thomas Bachmann (PH Zürich), Hansjakob Schneider (PH Aargau) und Christine Tresch (Schweiz. Institut für Kinder- und Jugendmedien).
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